Sektfabrik Löffler

1865 beginnt der Sprendlinger Georg Adam Loeffler, Wirt des Gasthauses mit Brauerei „Zum Adler“ in der Darmstädter- Ecke Hauptstraße mit der Herstellung „Moussierenden Weines“. Der hergestellte Sekt findet so großen Zuspruch, dass die Produktionsstätte in die Darmstädter Straße, Ecke Hainer Chaussee, verlagert wird. Dort besaß die Familie Löffler einen Gutshof mit Gasthaus und Brennerei mit dem Namen "Zum Trauben". Die Geschäfte der Sektfabrik liefen bis zum 1. Weltkrieg sehr gut. Die "Villa Schott" zeugte von dem unternehmerischen Erfolg. In der Zwischenkriegszeit und im zweiten Weltkrieg sah sich die Firma großen finanziellen Problemen ausgesetzt. 1953 begann die erfolgreiche Vermarktung insbesondere des Löffler Erdbeersektes. 1965 errichtete die Firma in Dreieichenhain eine neue Fabrikationsanlage. Einige Jahre später wurde die Firma an die Westgetränke GmbH verkauft und die Produktion stillgelegt. Durch einen Klick auf das Bild können Sie lesen, was Gerhard Störmer über die Sektfabrik Löffler zusammengetragen hat. Unten sind Bilder aus einer Broschüre zum 100sten Firmenjubiläum abrufbar (meist ältere Flaschenetiketten). 

Anmerkung 2/2015: Durch eine Internet-Recherche stießen wir auf die Firma "G.A. Löffler jun. Sektkellerei GmbH, Trier". Eine Anfrage bei dieser Firma ergab, dass es sich um eine Vertriebsgesellschaft ("Etikettenfirma") innerhalb der Firmengruppe "Schloss Wachenheim" handelt. Offensichtlich wurde der Firmenmantel des Dreieicher Unternehmens von Schloss Wachenheim aus der Konkursmasse übernommen. Hier ist das Etikett eines "Carmen-Sektes", abrufbar, der von G.A. Löffler jun. z.Z. vertrieben wird.

 

Hier kann man einen Familienstammbaum von Georg Adam Loeffler aufrufen (Sprendlinger Familienbuch)