Das Archiv Baumbusch


Arno Baumbusch war seit 1976 Mitglied der Freunde Sprendlingens. Er ist am 6.3.2016 im Alter von fast 85 Jahren verstorben. Arno Baumbusch gehörte zu der Gruppe von Heimatkundlern, die in unserer Zeit selten geworden sind. Profunde Geschichtkenntnisse, Detailwissen und Heimatliebe verbanden sich bei ihm in bemerkenswerter Weise. Er hat unzählige Führungen durch die Alberuskirche, der Mikwe und über den jüdischen Friedhof geleitet und viele Vorträge vor verschiedestem Publikum gehalten. Man findet im Stadtgebiet viele Gedenksteine, die von seiner Profession des Steinbildhauers zeugen. Arno Baumbusch war seit 2012 Ehrenmitglied bei den Freunden Sprendlingens. 

"Juden in Sprendlingen" ist ein 27-Minuten Film des Stadtfernsehens Dreieich (AV-Studio Weibelfeldschule), in dem eine Führung von Arno Baumbusch zum Mikwe, zur ehemaligen Synagoge und zum jüdischen Friedhof gezeigt wird. 

Arno Baumbusch besaß ein umfangreiches Fotoarchiv, das in diesem Kapitel vorgestellt werden soll. Weiterhin hat er viel geschrieben, aber wenig publiziert. Wir wollen diese Website nutzen, diese ungehobenen heimatkundlichen Schätze einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Fotoarchiv auf Picasa umfasst die von  Baumbusch in den letzten Jahrzehnten zusammengetragenen Fotografien aus dem alten Sprendlingen. In den Alben sind über 1100 historische Fotos enthalten.Die Qualität mancher Abbildungen ist nicht optimal, was meist an den Originalvorlagen liegt. Wir sind gerne bereit, die Originale für Reproduktionszwecke zur Verfügung zu stellen. Wir verweisen auf das Impressum hinsichtlich unbeabsichtigter Verletzungen von Urheberrechten.

Album 1 (408 Bilder), Album 2 (349 Bilder), Album 3 (302 Bilder). 

Hier ist eine Übersicht als PDF Datei. Benutzen Sie bitte die Suchfunktion. Es ist etwas mühsam, aber es funktioniert. Besuchenswert ist ebenfalls die "Sprendlinger Bildergalerie" von Peter Held oder die (kleine) Postkartensammlung von Wilhelm Ott. Zu finden sind hier auch historische Postkarten der Wohnstadt Hirschsprung.

"Zur Sprendlinger Ortsgeschichte" hieß eine Artikelserie, die der Sprendlinger Pfarrer Hermann Schmidt zwischen 1905 und 1913 publizierte. Die Zeitungsauschnitte stammen aus dem Nachlass von Heinrich Runkel.  Arno Baumbusch hat die Artikel abgeschrieben und redigiert.

"Die Landesherrn von Sprendlingen" ist ein Artikel aus der Feder von Heinrich Runkel (leicht redigiert von Wilhelm Ott), in dem die Herrscher über das Dorf Sprendlingen von 1100 - 1816 behandelt werden.

In "Fliegerangriffe auf Sprendlingen" werden die Schäden und Todesopfer in Sprendlingen durch die alliierten Bombenflugzeuge im 2. Weltkrieg dokumentiert.

"Sprendlinger Spitznamen" heißt eine neue Zusammenstellung von Arno Baumbusch über die Unnamen der Sprendlinger. So konnte man die vielen Georg/Wilhelm/... Schäfer/Stroh differenzieren.

"Sprendlinger Mosaik" ist eine Sammlung von älteren und neueren Texten über Sprendlingen. Es ist eine Zusammenstellung ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Trotzdem interessant!

"Sprendlinger Straßen und Personen" ist eine Artikelserie des Journalisten Hans Obermann, die Arno Baumbusch gesammelt und abgeschrieben hat. 

Werke von Arno Baumbusch sind überall im Sprendlinger Stadtbild zu finden (er ist Steinmetz von Beruf). Laden Sie eine Datei von Google Earth herunter, aus der Sie die Standorte (mit Abbildungen) dieser Kunstwerke ersehen können (zoomen Sie Richtung Sprendlingen und klicken die Markierungen an).

Die Hauptstraße ist die Fahrgass von Sprendlingen. Einst reihte sich hier Fachwerkhaus an Fachwerkhaus, bis Nachkriegsarchitekten bitterböse zugeschlagen haben. Lesen Sie hier was Arno Baumbusch über die Häuser der Hauptstraße zusammengestellt hat. 

Woher stammen Sprendlinger Familien? Dieser Artikel stammt von Hermann Schmidt und wurde von Arno Baumbusch abgeschrieben. Er könnte für Familienforscher interessant sein.

"Sprendlinger Gasthäuser" ist eine Zusammenstellung von Sprendlinger Wirtschaften (muss evl. noch ergänzt werden)

"Jüdisches Leben in Sprendlingen" heißt ein Artikel, in dem Arno Baumbusch über die Synagoge, den jüdischen Friedhof und die Mikwe in Sprendlingen berichtet.

"Als Sprendlingen noch ein Dorf war" ist eine Dokumentation des Brandkatasterbuchs von 1819, 1851 und 1902. Sie enthält Informationen über Hausnummerierungen mit Schriftwechsel, Baudaten und Eigentümer von Wohngebäuden. Die Dokumentation kann bei den Freunden Sprendlingens eingesehen werden.